Der VSKB hat insbesondere folgende Vorbehalte in die Vernehmlassung eingebracht:

  • Für den VSKB sind keine zwingenden Gründe ersichtlich, wieso die Inhaberaktie weiterhin erhalten bleiben sollte. Eine vollständige Abschaffung wäre zielführend. Um die Betroffenheit kleiner und mittlerer Unternehmen zu reduzieren, schlägt der VSKB vor, dass über Milderungen auf der Kostenseite nachgedacht wird und entsprechende Übergangsfristen von zwei bis drei Jahre vorgesehen werden.
  • Die Verpflichtung von Unternehmen ein Bankkonto in der Schweiz zu führen, widerspricht aus Sicht des VSKB zahlreichen gesetzlichen Pflichten der Banken unter anderem im Geldwäschereibereich. Entsprechend lehnt der VSKB einen solchen Kontrahierungszwang dezidiert ab. Eine solche Kontoführungspflicht ist auch im Ausland weitestgehend unbekannt. Stattdessen schlägt der VSKB eine Lösung unter Einbezug des Handelsregisters vor.
  • Für den VSKB sind die Neuerungen betreffend der Steueramtshilfe verbindlicher zulasten der ersuchenden Behörde zu formulieren. Damit würde man die nötige Rechtssicherheit und –klarheit schaffen.