Autor: Sandro Frigg, Leiter Firmenkundenberatung, Obwaldner Kantonalbank, Sarnen

Unternehmen müssen wettbewerbs- und handlungsfähig sein bzw. bleiben. Insbesondere in einem dynamischen und kompetitiven Wirtschaftsumfeld sind Investitionen in Innovationen existenziell. Es stellt sich die Frage: Mit welchen Mitteln wird die Investition finanziert? Mit den eigenen? Mit einer traditionellen Finanzierungslösung? – Eine durchaus interessante weitere Lösung ist das Investitionsgüterleasing.

Finanziell flexibel bleiben
Das Investitionsgüterleasing ermöglicht Anschaffungen ohne Kapitaleinsatz und ohne zusätzliche Sicherheiten. Anzahlungen sind in der Regel möglich, nicht aber immer zwingend. Die Laufzeit der Finanzierung ist abhängig vom zu finanzierenden Objekt und kann zwischen 24 und 72 Monaten liegen. In der Regel wird das Objekt auf 0,50 Prozent des Kaufpreises abbezahlt. Dies minimiert mögliche Verkaufsprobleme bei Vertragsablauf.

Sicherheit beim Kalkulieren
Die Leasingrate wird auf Basis der Nutzungsdauer, dem Zinssatz, einer allfälligen Anzahlung und unter Berücksichtigung des Restwertes berechnet. Sie bleibt während der gesamten Vertragsdauer unverändert. Die fixe Leasingrate ermöglicht eine klare Kalkulierbarkeit. Das Leasingobjekt finanziert sich zudem parallel zur Nutzungsdauer durch die mittels Leasingobjekt generierten Cash-Ströme von selbst. 

Lösung für kapitalintensive Investitionen
Leasinganbieter finanzieren klassischerweise Nutzfahrzeuge, Maschinen – darunter komplette Produktionsanlagen – Medizinalgeräte und spezielle Leasingobjekte wie Skilifte, IT-Anlagen oder Büromöbel. Gerade für solch kapitalintensive Investitionen eignet sich ein Investitionsgüterleasing besonders.

Fazit
Der Entscheid der Investitionsgüterfinanzierung hängt letztlich von verschiedenen Faktoren ab. Ein Unternehmen sollte sich langfristig stabil und kostengünstig finanzieren, ohne dabei Flexibilität einzubüssen. Die Finanzierungsflexibilität ist mit einem Investitionsgüterleasing gegeben. Das Unternehmenskapital bleibt für Investitionen frei, die nicht über ein Investitionsgüterleasing finanziert werden können. Gleichzeitig schränkt diese Art der Finanzierung den Spielraum für Kreditlinien bei Banken nicht ein. Zudem ist selten ein Eigenmitteleinsatz notwendig. All diese Vorteile sprechen für ein Investitionsgüterleasing. Es ermöglicht einem Unternehmen betriebsnotwendige Anschaffungen für Innovationen in einem dynamischen und kompetitiven Wirtschaftsumfeld.